Workshopspecial
Mythen über Geschlecht und Sexualität
Queer Theory und Antisemitismuskritik in der Kunst – mit Ana Hoffner ex-Prvulovic*
In unseren neuen Workshopspecials, die im Rahmen des Open Arts Hub Berlin stattfinden, laden wir besondere Gäst:innen ein, die mit ihrer Expertise einen speziellen Blick auf Phänomene und Problemstellungen in einzelnen Feldern von Antisemitismus und den Künsten werfen.
Das erste Workshopspecial widmet sich dem Verhältnis von Queer Theory und Antisemitismuskritik und bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Geschlechter- und Sexualitätstheorien und ihren antisemitischen Erscheinungsformen in der Kunst.
Der erste Teil des Workshops führt in den Zusammenhang von Geschlecht, Sexualität und Antisemitismus ein. Untersucht wird, wie Antisemitismus »die Juden« als geschlechtslose Gruppe imaginiert, und jüdische Frauen unsichtbar macht. Zugleich wird behandelt, wie durch antisemitische Mythen Jüdinnen:Juden eine destruktive, dem Tod nahestehende Sexualität zugeschrieben wird. Durch analytische Betrachtung von künstlerischen Arbeiten werden kritische Lesarten von antisemitischen, sexistischen und homophoben Bildern erprobt.
Der Workshop möchte dazu befähigen, geschlechtsspezifische Elemente antisemitischer Darstellungen zu erkennen und den Teilnehmenden eine Gelegenheit bieten, damit verbundene Fragen zu Solidarität, Allianzbildung und Identitätspolitik in der Gegenwart zu reflektieren.
Der Workshop richtet sich an Künstler:innen als Wissensvermittler:innen, sowie Kulturarbeiter:innen, die Vermittlungsformate erarbeiten.
DATUM: Freitag, 28. August und Samstag, 29. August 2026
UHRZEIT: Jeweils 11.00-18.00 Uhr (inklusive einer Pause 14.00-15.00 Uhr)
ORT: Berlin
MIT: Ana Hoffner ex-Prvulovic*
Zur Anmeldung bitte hier klicken.
Der genaue Veranstaltungsort wird nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben.