Empowerment von OFEK (online)
Let’s make space for a pause ...
For people with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums ...
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Workshops für Berlin 2026
Antisemitismus in künstlerischen Kontexten: Einführungsworkshop und Aufbaumodul
Gerücht und Gewalt I – Einführung in Antisemitismus in künstlerischen Kontexten Kunst und Kultur sind einflussreiche Wissensspeicher, in denen sich antisemitische Erzählungen, Bildwelten und Weltanschauungen fortsetzen, wandeln und anpassen. Der Einführungsworkshop richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten sowie an Beschäftigte von Kulturinstitutionen. Er möchte dazu ermutigen, sich mit den tradierten Erscheinungsformen von Antisemitismus im Kulturkontext auseinanderzusetzen und Sensibilitäten für den Umgang mit ihnen zu entwickeln. Gerücht und Gewalt II – Israelbezogener Antisemitismus in künstlerischen Kontexten Israelbezogener Antisemitismus tritt in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten, besonders nach dem Massaker der terroristischen Vereinigung Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023, als die häufigste antisemitische Erscheinungsform der Gegenwart auf. Das Aufbaumodul befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten.
2. September 2026
Panels, Vorträge, Workshops und Gespräche
Der 2. Fachtag des Open Arts Hub (OAH) schafft auch in diesem Jahr Raum für Vernetzung, Austausch und Stärkung von Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur. In Panels, Vorträgen, Workshops und Gesprächen soll Expertise geteilt und Wissen darüber ausgetauscht werden, wie antisemitismusbezogenen Vorfällen wirksam und nachhaltig begegnet werden kann. Der Fachtag am 2. September 2026 in Berlin richtet sich an Künstler:innen, freie Gruppen und an alle Mitarbeitende von kulturellen und künstlerischen Institutionen.
Workshopspecial
Queer Theory und Antisemitismuskritik in der Kunst – mit Ana Hoffner ex-Prvulovic*
Das erste Workshopspecial im Rahmen des Open Arts Hub Berlin widmet sich dem Verhältnis von Queer Theory und Antisemitismuskritik und bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Geschlechter- und Sexualitätstheorien und ihren antisemitischen Erscheinungsformen in der Kunst. Der Workshop richtet sich an Künstler:innen als Wissensvermittler:innen, sowie Kulturarbeiter:innen, die Vermittlungsformate erarbeiten. Ana Hoffner ex-Prvulovic* wird den Workshop leiten.
SAVE THE DATE:
Programm siehe unten ↓
„Antisemitismus im Kulturbetrieb: Kontinuitäten – Herausforderungen – Impulse“
28.09.2025, 16.11.2025
Workshops zu Antisemitismus im Kulturkontext
Kunst und Kultur können als einflussreiche Wissensspeicher angesehen werden, in denen sich antisemitische Erzählungen, Bildwelten und Weltanschauungen fortsetzen, wandeln und anpassen. Gleichzeitig wird Antisemitismus in diesen kulturell weitergegebenen Kontexten oft übersehen oder bleibt unerkannt. Für ein künstlerisches Arbeiten jedoch, dass sich antisemitismuskritische Perspektiven zum Ziel setzt, ist es notwendig zu erkennen, wie Antisemitismus in den jeweiligen Künsten konkret wirksam wird und wie dessen Spielarten samt seinen narrativen Strukturen und bildlichen Manifestationen zu entschlüsseln und zu deuten sind. Dies ist eine Voraussetzung, um den teilweise vehementen Konflikten über Antisemitismus in der kulturellen Sphäre professionell begegnen zu können.
28. Februar 2025 – Pressemitteilung
Das »Open Arts Hub Berlin – Strategien gegen Antisemitismus in Kunst und Kultur« in der Trägerschaft des OFEK e.V. und des Instituts für Neue Soziale Plastik e.V. hat seine Arbeit aufgenommen und hat sich und seine Angebote für die Einrichtungen in Kunst und Kultur und Kunstschaffenden heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.
Leseempfehlung in der jungle.world
Unsere aktuelle Empfehlung gilt dem Zeitungsartikel »Antisemitischer Kulturbetrieb«, der am 30. Januar 2025 in der jungle.world erschien. Anlässlich der Gründung der neuen Anlaufstelle »Open Arts Hub Berlin« sprach Journalist Marek Winter mit den Trägervereinen Institut für Neue Soziale Plastik e.V. und OFEK e.V.